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20.04.05

Virtuelle Poststelle für die Stadt Bonn (copy 1)

2B Advice GmbH

Neue elektronische Zugangsmöglichkeit eröffnet.

VIRTUELLE POSTSTELLE FÜR DIE STADT BONN GEHT ANS NETZ

Die Stadt Bonn und die 2B Advice GmbH hat mit Unterstützung der European

Society for eGovernment e.V. (ESG) eine Virtuelle Poststelle, deren Bedienung so einfach ist wie die eines Faxgeräts. Der Bürger kann signierte Dokumente über die Webseite www.bonn.de an die Stadt übergeben oder eine signierte Mail an vps@bonn.de senden. Die Komplettlösung 2B Secure VPS Basic beinhaltet sichere Hard- und Software und wird jetzt auch anderen Kommunen angeboten.

Die Stadt Bonn hat nach ihren Vorgaben mit der Firma 2B Advice GmbH eine Lösung entwickelt, die es ermöglicht, signierte Dateien und Mails entgegenzunehmen, zu prüfen und zu verarbeiten und die darüber hinaus einfach zu bedienen ist. Bürgerinnen und Bürger der Kommunen gehen zunehmend davon aus, dass sie zukünftig alle Schriftstücke in elektronischer Form an die Kommunen senden können. Nicht absehbar ist jedoch, für welche Verwaltungsvorgänge und in welcher Menge die Bürger diese Möglichkeit nutzen werden. „Diese einfache Lösung ermöglicht dem Bürger bereits die volle Nutzung des elektronischen Zugangs zu Verwaltungsprozessen, während die Stadt zunächst Erfahrung mit dieser Art der Kommunikation sammeln kann,, sagt Andreas Leinhaas, Projektleiter und Leiter des eGovernment Projektes der Stadt Bonn.

Begleitet und unterstützt wurde das Projekt von der European Society for

eGoverment. Eines der Schwerpunkthemen, mit denen sich der ESG e.V. derzeit beschäftigt ist die „elektronische Kommunikation in der öffentlichen Verwaltung. „Hier ist eine Lösung entwickelt worden, die praktikabel und vor allem sofort umsetzbar ist. Damit kann die Anwendung der elektronischen Kommunikation in der Fläche endlich Fahrt gewinnen“, bemerkt Willy Landsberg, Vorstandsvorsitzender des ESG e.V. Kunden können die Lösung bei dem IT Infrastrukturdienstleister Computacenter zum Preis von 14.500€ bestellen. „Die Virtuelle Poststelle ist eine sehr günstige und schnell einsatzfähige Lösung.“, sagt Dr. Jörg Kastrup, Direktor der IT Security

Consulting Group von Computacenter. „Wir machen damit Kommunen in nur zwei Tagen E-Government-fähig.“ Die eingehenden Dokumente können samt Prüfergebnis ausgedruckt werden und gehen von da an den regulären Dienstweg. Für eine spätere Integration in vorhandene kommunale Prozesse ist eine Übergabe der eingehenden Informationen an eine Datenbank, z.B. für das Bürger Relationship Management vorgesehen. Die Lösung kann erweitert und angepasst werden. Nach den Vorgaben des Deutschen Städtetages (Empfehlung für die Eröffnung des Zugangs für die elektronische Signatur) kann auf einfachste Weise per Mail oder Brief auf eingehende elektronische Dokumente reagiert werden.

Das System wurde von 2B Advice auf eigener Hardware mit einem eigens gehärteten Betriebssystems auf Basis von Microsoft Windows XP Embedded entwickelt. Die spezielle Hardware enthält bereits einen Chipkartenleser und ist gegen Angriffe von Außen gesichert. So versetzt sich das System, z.B. nach einem Systemstart, immer wieder in den Orginalzustand.

Der Bundesgesetzgeber und das Land Nordrhein-Westfalen haben die Voraussetzungen für eine rechtsverbindliche Kommunikation im Verwaltungsverfahren geschaffen. Die meisten Kommunen haben mit der Veröffentlichung einer E-Mailadresse auch bereits den Zugang für die elektronische Kommunikation eröffnet. Die Kommunalverwaltung ist zwar nicht verpflichtet, auf diesem Wege auch rechtsverbindich signierte Dokumente entgegenzunehmen, muss aber öffentlich bekannt geben, wenn sie nicht dazu bereit oder in der Lage ist. Das ist für bürgernahe Kommunen keine gute Option. Deshalb sind die Projektbeteiligten sicher, dass diese Lösung auch für viele andere Kommunen interessant sein wird.

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"Mit 2B Secure Datenmanagement kann man sehr schnell umfangreiche Verfahrensregister erstellen. Jeder wesentliche Punkt wird abgefragt. Man vergisst nichts mehr."
Johann Reiter Datenschutzbeauftragter
Hauck & Aufhäuser Privatbankiers

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