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23.08.07

USA:Massiver Datenklau bei Monster.com

Rubrik: Nachrichten
Frederic Huwendiek

Vor allem US-Nutzer der Jobbörse betroffen

Datendiebe bei monster.com: Ein Trojaner soll nach Informationen der IT-Sicherheitsfirma Symantec in das System der Online-Karriereseite eingedrungen sein und über 1,6 Millionen persönliche Daten gesammelt haben.

Das Computerprogramm stellte mit Hilfe möglicherweise ebenfalls gestohlener Benutzerdaten Verbindungen zu dem Arbeitgeber-Bereich des Dienstleisters her und suchte automatisch nach Benutzern der Plattform. Persönliche Informationen wie Name, E-Mail, Adresse und Telefonnummer speicherte die Software dann auf einem externen Server, gab Symantec bekannt.

Getürkte Mail an betroffene Nutzer

Diese hoch sensiblen Daten hunderttausender Benutzerprofile nutzten die Hacker dann für so genannte "Phishing"-Mails: Eine offiziell erscheinende E-Mail mit "monster"-Logo und persönlichen Informationen forderte die Empfänger auf, ein Programm namens "Job Seeker Tool" zu installieren - ein weiterer, getarnter Trojaner zur Datensammlung. Zudem habe das Programm Dateien auf den betroffenen Rechnern verschlüsselt. Um die Dateien dann wieder entschlüsseln zu können, sollten die Betroffenen nach Angaben der Sicherheitsexperten Geld auf ein Konto der Hacker zahlen.

Infobox "Trojaner"

Als "Trojanische Pferde" oder "Trojaner" werden Programme bezeichnet, die auf fremde Computer eingeschleust werden, um heimliche - dem Anwender nicht bekannte - Funktionen auszuführen. Oftmals tarnen sie sich dabei als nützliche Programme, indem sie beispielsweise den Dateinamen einer nützlichen Datei benutzen, oder neben ihrer versteckten, schädlichen Funktion tatsächlich eine nützliche Funktionalität aufweisen.

Laut der Symantec-Website sollen in erster Linie US-amerikanische Nutzer von dem Datenklau betroffen sein. Die Sicherheitsfirma empfiehlt Benutzern von Karriereplattformen, möglichst wenige Kontaktinformationen auf diese Seiten zu stellen - und niemals sensible Daten wie die Personalausweisnummer oder die Bankverbindung.

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Jakob M. Hess CEO
Pfaff AQS

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