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5.07.10

D: Verfassungsschutz NRW weist auf Risiko der Wirtschaftsspionage hin

Rubrik: Nachrichten
M. Schröder - 2B Advice GmbH - the privacy benchmark

In seinem aktuellen Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2009 weist der Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen auf die Gefahr der Wirtschaftsspionage hin, deren Opfer nicht nur große, sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen mit hochinnovativen Produkten sein können.

Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes führt die Wirtschaftskrise zu einer ansteigenden Zahl von Angriffen auf das Know-How von Unternehmen. Die mit er Wirtschaftskrise einhergehende Steigerung der Kündigungen habe das Risiko vergrößert, dass diese Mitarbeiter als Innentäter gegen Entgelt Know-How nach außen weitergeben. Dieses Risiko verstärke sich zusätzlich dadurch, dass Investitionen der Unternehmen in notwendige Sicherheitsmaßnahmen unterblieben. Als Risiko wird jedoch auch der Mitarbeiter gesehen, der nicht vorsätzlich handelt, sondern aus Bequemlichkeit oder weil es ihm nicht bewusst ist, Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens nicht beachtet oder durch Redseligkeit leichtfertig Interna nach außen dringen lässt. Als mögliche Gegenmaßnahme empfiehlt der Verfassungsschutz den Unternehmen ein umfassendes Sicherheitskonzept zu erarbeiten.

 

Wirtschaftsspionage zielt nicht mehr nur auf technisches Know-How, sondern dient vermehrt dazu funktionierende Geschäftsmodelle, auch von Dienstleistern, zu kopieren. Schnittmengen zum Schutz personenbezogener Daten bestehen dort, wo sich Geschäftsgeheimnisse auf personenbezogenen Daten beziehen. Ebenfalls sorgt der datenschutzkonforme Umgang mit Beschäftigtendaten dazu, dass Wirtschaftsspionage erschwert wird. Die im Rahmen des Datenschutzes zu treffenden technischen und organisatorischen Maßnahmen wirken sich in der Praxis positiv auf den Gesamtschutz des Unternehmens aus und erfassen auch das wertvolle Know-How eines Unternehmens. Ein von dem Datenschutzbeauftragten entwickeltes Sicherheitskonzept kann als Grundlage für ein umfassendes Sicherheitskonzept auch im Hinblick auf technisches Know-How dienen.

 

Datenschutz ist ein wichtiger Baustein, um wirtschaftliche Risiken des Unternehmens zu vermindern. Unternehmen sollten daher den Datenschutzbeauftragten bei seiner Arbeit aktiv unterstützen. Nur so können mögliche Risiken erkannt und wirksame Gegenmaßnahmen mit dem Unternehmen entwickelt werden. Im Rahmen der Schulungen stärkt der Datenschutzbeauftragte zudem das Bewusstsein der Mitarbeiter für mögliche Risiken bei der Datenverarbeitung.

 

Quelle: Verfassungsschutzbericht NRW, 2009, S. 25 ff. und S. 239 ff.

 

Link: www.im.nrw.de/sch/41.htm

 

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"Die umfassende Datenschutzbeurteilung und die Legal Audits von 2B Advice und seinen anerkannten Experten halfen Microsoft, die namhaften Zertifizierungen des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) sowie das EuroPriSe für mehrere unserer Produkte zu erhalten. Besonders beeindruckt waren wir von der internationalen Erfahrung von 2B Advice und wir freuen uns, mit Ihnen im Hinblick auf zukünftige Zertifizierungen weiterhin zusammenzuarbeiten, die unseren Kunden noch mehr Sicherheit im Datenschutz bieten."
Peter Cullen General Manager, Trustworthy Computing Group, and Chief Privacy Strategist
Microsoft Corporation, USA

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