Klares Datenschutzkonzept steigert Mitarbeiterakzeptanz
Rubrik: NachrichtenR. Olschewski - 2B Advice GmbH - the privacy benchmark
Erfolgreicher Datenschutz muss eine hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern haben. Voraussetzung hierfür ist die klare Wahrnehmbarkeit eines unternehmensinternen Datenschutzkonzeptes. Insoweit ist erforderlich dieses Datenschutzkonzept deutlich wahrnehmbar zu machen und insbesondere die innerbetriebliche Kommunikation zum Datenschutz zu optimieren.
Hierfür ist in der Regel ein erfahrenes Team von Spezialisten erforderlich, welche neben einer hohen Kompetenz in den Fragen IT-Security, Datenschutz auch die betriebsinternen Kommunikationsmechanismen kennen und eine hohe Medienkompetenz besitzen.
In Abstimmung mit der Geschäftsleitung, sowie der HR- und IT-Abteilung können dann gemeinsam mit dem Datenschutzbeauftragten die wesentlichen Punkte des Datenschutzkonzeptes herausgearbeitet und im Rahmen von Sensibilisierungsprojekten kommuniziert werden.
Dies kann beispielsweise durch Checklisten und ausformulierte Mitarbeiterhinweise geschehen. Auch sind spezielle Präsentationen für die Geschäftsleitung und betroffene Mitarbeiter denkbar. Häufig werden auch sog. Awareness-Poster in Unternehmen aufgehängt.
Insgesamt kann gesagt werden, dass eine Vereinheitlichung des Produkts Datenschutz den Wiedererkennungswert steigert. Nur bei einer unmissverständlichen Kommunikation und einem klaren Bekenntnis zum Datenschutz kann der Mitarbeiter sich mit den Zielen und Inhalten identifizieren.
Weitere Tools auf dem Weg zum begeisternden Datenschutz sind z.B. Kurzfilme, welche als Anhang in entsprechenden Mitarbeiterinfomails regelmäßig das Bewusstsein der Mitarbeiter für den Datenschutz schärfen. Abstrakte Datenschutzthemen werden hierdurch visualisiert und lebendig. Sowohl das Fehlverhalten, wie die Folgen für das Unternehmen werden prägnant dargestellt und die Ziele eindeutig benannt.
Im Rahmen eines weiteren Projektes, welches den Teamgedanken der Mitarbeiter nutzt und eine gemeinsame Steigerung der Aufmerksamkeit bewirkt, kann das Datenschutzkonzept ebenfalls auf eine spielerische Weise nach innen kommuniziert werden. Ein solches Beispiel kann die Suche nach einem fiktiven Datendieb (Phantom) im Unternehmen sein. Dieser benennt potentielle Schwachstellen im Unternehmen und fordert die Mitarbeiter heraus, indem er bestimmte Vorhersagen trifft, vermutete Verstöße gegen die Datenschutzbestimmungen im Unternehmen auszunutzen. Beispielsweise: „Es werden 10 unversperrte Bildschirme im nächsten Monat, entdeckt werden“. Datenschutz wird so als konkretes Ziel erlebt und das Bewusstsein geschärft.
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