2B Advice
TEL: +49 (228) 926165100
FREE DOWNLOAD
Datenschutz in Deutschland

News und Artikel über das deutsche Datenschutzgesetz

Neueste Beiträge über Datenschutz in Deutschland

Welche Informationen werden für die Whistleblower-Richtlinie benötigt? Welche Informationen werden für die Whistleblower-Richtlinie benötigt?

Müssen (mittelständische) Unternehmen jetzt noch ein Whistleblower-Schutzsystem in ihrem Unternehmen implementieren?

Datenschutz bei M&A-Transaktionen Datenschutz bei M&A-Transaktionen

Bei Verstößen gegen die Anforderungen der DSGVO drohen bei M&A-Transaktionen Geldbußen bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4% des Umsatzes.

Datenschutz und Sicherheit bei Cloud-Anbietern Datenschutz und Sicherheit bei Cloud-Anbietern

Cloud und Datenschutz nach “Schrems II”; passt das zusammen? Ja, wenn gewisse Spielregeln eingehalten werden, ist dies nach wie vor möglich.

Recht auf Auskunft durch die betroffene Person Recht auf Auskunft durch die betroffene Person

DSGVO räumt betroffenen Personen Rechte ein, damit sie die Kontrolle über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten ausüben können.

Was sind die Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten? Was sind die Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten?

Wir werden oft gefragt welche Aufgaben ein Datenschutzbeauftragter erfüllen muss. Wir haben einige der wichtigsten Aufgaben dargestellt.

Datenschutz für Vereine Datenschutz für Vereine

Jeder Verein oder Verband mit mehr als 20 Mitarbeitern muss einen externen Datenschutzbeauftragten benennen. Worauf sollten Sie dabei achten?

Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten: Welche Ausbildung lohnt sich? Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten: Welche Ausbildung lohnt sich?

Wie ist eigentlich der Stand um eine eine offizielle Berufsausbildung oder Studiengänge zum Thema Datenschutzbeauftragte?

Unterschied zwischen Datenschutz und Datensicherheit Unterschied zwischen Datenschutz und Datensicherheit

Datenschutz und Datensicherheit werden häufig synonym verwendet. Sie sind jedoch nicht deckungsgleich und adressieren verschiedene Ansätze.

Datenschutz mit der Videokonferenz-Software Zoom Datenschutz mit der Videokonferenz-Software Zoom

Welche Datenschutzrichtlinien muss man eigentlich bei der Nutzung der Zoom-Software im Unternehmen beachten? Ist Zoom konform?

Pseudonymisierung und Anonymisierung Pseudonymisierung und Anonymisierung

Anonymisierte Daten genießen im Vergleich zu pseudonymisierten Daten nicht das Privileg einer sogenannten Legaldefinition in der DSGVO.

Was ist Datenminimierung? Das Datenminimierungsprinzip in der DSGVO Was ist Datenminimierung? Das Datenminimierungsprinzip in der DSGVO

WIr liefern Ihnen ein klares Verständnis vom Datenminimierungsprinzip gemäß DSGVO mit praktischen Hinweisen zur Umsetzung.

Wie vereinen sich Biometrische Daten mit dem DSGVO? Wie vereinen sich Biometrische Daten mit dem DSGVO?

Die Identifikation bzw. Authentifizierung mit biometrischen Daten ist ebenfalls dem Datenschutz gem. DSGVO unterstellt. Was muss man beachten?

Aktuelle Social-Media-Beiträge

2B Advice
@2BAdvice

2B Advice Retweeted- @privacypros Twitter wird von der FTC wegen angeblich missbräuchlicher Nutzung von Nutzerdaten untersucht, was zu einer Geldstrafe in Höhe von 150 bis 250 Millionen Dollar führen könnte https://bloomberg.com/news/articles/2020-08-03/twitter-under-ftc-investigation-for-alleged-misuse-of-user-data via @technology

https://twitter.com/2BAdvice
Haben Sie Fragen? Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf NACHRICHT oder 0228 / 926165 -100

Blog-Kategorien

Ursprung des Datenschutzgesetzes

Der Ursprung des Datenschutzgesetzes entspringt Datenschutz in Deutschland in 1970.

Mit zunehmender Praxis der Datenverarbeitung und -nutzung von Computern in der Unternehmenswelt nahm das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) a.F. (alte Fassung), Gestalt an, um die Offenlegung personenbezogener Daten zu regeln, die manuell oder digital in der IT verarbeitet oder gespeichert werden.

Im Mai, 2018 wurde das BDSG nach 40 Jahren von der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) abgelöst. Bei der Datenschutzgrundverordnung handelt es sich um ein europäisches Gesetz, welches in den sog. Öffnungsklauseln die Anwendbarkeit von nationalen Vorschriften erlaubt und diese ergänzend zu der DSGVO gelten. Die DSGVO besteht zum Schutz von Personen, deren personenbezogene Daten verwendet werden und gilt für alle Mitgliedsstaaten im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Ergänzt wird die DSGVO durch das BDSG n.F. (neue Fassung), welches diverse Vorgaben ergänzt und spezifiziert.

Im Fall von Normen-Kollisionen hat die DSGVO Vorrang gegenüber dem BDSG.

Die wichtigsten Neuerungen finden sich in den Straf- und Bußgeldvorschriften, der Stellung des Datenschutzbeauftragten, den Dokumentationspflichten, der Transparenz, der Auftragsverarbeitung (früher: Auftragsdatenverarbeitung) und dem Beschäftigten-Datenschutz in Deutschland. Darunter gehören z. B. strengere Vorschriften zur Einstellung eines Datenschutzbeauftragten, neue Bußgelder mit Höchststrafen bis zu EUR 20 mio., eine Definition von nicht-monetären Schäden (Immaterielle Schäden) die zu Schadensersatz oder Haftung führen können.

Das BDSG, als nationale Vorschrift, wird weiterhin lediglich als Datenschutz in Deutschland angewandt.

Die DSGVO verfolgt somit tendenziell einen risikobasierten Ansatz und soll die Daten der betroffenen Personen in ausreichender Weise schützen.

Die betroffenen Personen sollen nach der gegenwärtigen Rechtslage „Herr" ihrer eigenen Daten sein. Dieser Grundgedanke leitet sich in Deutschland aus dem Grundsatz der informationellen Selbstbestimmung ab (Art. 2 Abs. 1 i. V.m. Art. 1 GG).

Dies ist das Recht des Einzelnen, selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten bestimmen zu können.
In dem Bundesdatenschutzgesetz ist zudem der Datenschutzbeauftragte geregelt, welcher der verantwortlichen Stelle zu Fragen im Bereich des Datenschutzes beratend zur Seite steht. Dieser ist der Geschäftsleitung unmittelbar zu unterstellen und in der Ausübung seiner Tätigkeit völlig weisungsfrei. Zwar hat er keine Weisungsbefugnis, sondern spricht vielmehr Empfehlungen aus. Es obliegt der Geschäftsleitung, den Empfehlungen zu folgen oder nicht. Auf europäischer Ebene ist ein angestellter Datenschutzbeauftragter zur Pflicht ernannt worden. Der Firma bleibt die Wahl, ob ein externer oder ein interner Datenschutzbeauftragter eingestellt wird, solange derjenige bestimmte Fachkunde im Bereich des Datenschutzrechts und der IT-Sicherheit mitbringen kann, sich an den Maßnahmen des Unternehmens orientiert und aktiv Datenschutz-Einwilligung und Klarstellung evaluiert und kontrolliert.

Im Fall eines datenschutzrechtlichen Verstoßes können Bußgelder bzw. Sanktionen folgen. Ferner haben Betroffene das Recht immaterielle Schadensersatzansprüche bei den ordentlichen Gerichten geltend zu machen.

Verstöße von Datenschutz in Deutschland sind durch die jeweiligen Landesdatenschutzaufsichtsbehörden sanktionsfähig. Diese richten sich nach der DSGVO und können bei kleineren Verstößen 10 Mio. € oder 2 % des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes oder bei größeren Verstößen 20 Mio. € oder 4 % des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes betragen.

Als Beispiel könnte man hier die Strafe in Höhe von ca. 10 Mio. € gegen den Telekommunikationsdienstleister 1 & 1 nennen, welche nach Auffassung der Bundesdatenschutzbehörde, „keine hinreichenden technisch-organisatorischen Maßnahmen“ zum Schutz der Kundendaten ergriffen hatten.

Die 2B Advice kann Sie im Hinblick auf datenschutzrechtliche Fragen vollumfänglich unterstützen. Kontaktieren Sie uns mit Ihrem Anliegen!

Haben Sie Fragen an uns?

KONTAKT

2B Advice GmbH
Joseph-Schumpeter-Allee 25
53227 Bonn

Tel: +49 (228) 926 165-100
Email: info@2b-advice.com

Bitte geben Sie das folgende CAPTCHA ein, um Missbrauch zu verhinden:

Ein anderes Bild
Danke, dass Sie uns kontaktiert haben!